Leise Stimme ade – Was du wirklich brauchst, um gehört zu werden

 
Du musst nicht laut sein, um gehoert zu werden.

Diese Überzeugungen höre ich oft im Coaching: “Ich bin eben leise” // “Ich mag meine Stimme nicht” // Ich wünschte, meine Stimme wäre anders”. Mit dieser Solo-Folge der Be Heard. Edition räume ich mit diesen Vorurteilen auf und mache dir Mut, dass du weder laut noch anders sein musst, um gehört zu werden! 

 

Wir brauchen unsere Stimme. Täglich.

Vielleicht findest du dich in einer Überzeugung im Titel wieder, vielleicht denkst du auch etwas ganz anderes über deine Stimme. Oder du denkst NIX! Fakt ist: Wir brauchen unsere Stimme. Täglich. In allen möglichen Lebenssituationen, ob privat oder beruflich. Und: In deiner Stimme steckt sehr viel Potenzial!!! Erstens natürlich – organisch betrachtet – bedeutet eine Stimme zu haben, dieses kleine Werkzeug in deinem Kehlkopf in Schwingung zu bringen und damit einen Klang zu erzeugen. Mit diesem Klang kannst du dich ausdrücken. Zweitens bedeutet eine Stimme zu haben, eine Botschaft zu haben und so dein Inneres in Worte zu fassen und zu verbalisieren. So kommunizierst du, wofür du stehst. Drittens haben wir auch viele innere Stimmen, die unser Sprechen und den Klang unserer Stimme beeinflussen. Diese Stimmen sind oft gar nicht von uns – sie wurden uns eingepflanzt durch andere Menschen und Erfahrungen in unserem Leben.

 

Wofür brauchst du deine Stimme

Simpel: um zu kommunizieren und verstanden zu werden. Und das in speziellen Situationen:

1.
Wenn du eine Keynote oder einen öffentlichen Vortrag hältst – dann möchtest du die Menschen mitreißen und dein Wissen weitergeben, vielleicht sogar unterhalten.

2.
Du willst im Meeting zu Wort kommen und ausreden können. Deine Stimme darf dann Raum einnehmen – und das muss nicht laut sein. Da geht es um Souveränität und Klarheit der Gedanken.

3.
In deinem Podcast soll deine Stimme ganz angenehm bei deinen Hörenden ins Herz treffen. Dann wirkt dieser Kanal wirklich als Instrument für dein Marketing.

4.
In Verhandlungen und Gesprächen – ob mit deinen Mitarbeitenden oder um Preise oder Gehalt abzustimmen. Deine Stimme überzeugt und stiftet Vertrauen.

 

In dieser Folge erfährst du:

  • Welches Potenzial in deiner Stimme steckt und wofür du sie einsetzen kannst

  • Warum du noch heute anfangen solltest, dich mit deiner Stimme zu beschäftigen

  • Dass es du auch gehört wirst, wenn du glaubst, eine “leise Stimme” zu haben.

 

The Host or Guest

Hier findest du noch mehr Ressourcen zum Thema:

014 >> Von der Stimmkrise in die Stimmkraft – Meine persönliche Geschichte

Deine Stimme ist also ein ganz ganz wichtiges Werkzeug, um deine Ziele zu erreichen. Speziell als Frau dürfen wir auch unsere Stimme für Politisches einsetzen, für Gleichberechtigung, für Veränderungen. Damit die Gedanken, die du dazu hast, gehört werden.

 

Als Frau in einer Führungsposition hat deine Stimme nochmal eine ganz wichtige Funktion über den Transport von Expertise und Kompetenz hinaus: Dann ist sie Werkzeug, um zu inspirieren, zu motivieren und klar zu kommunizieren, wo es lang geht. Um die Vision der Firma zu verkörpern und alle mitzunehmen auf dieser Reise. Du bist dann ein Leitstern in deinem Unternehmen, ein Vorbild – sicher auch für andere Frauen.

Du bist Vorbild

 

In der Podcast-Folge “Von der Stimmkrise in die Stimmkraft” habe ich erzählt, wie ich meine Stimme verlor und in monatelanger intensiver Arbeit und Auseinandersetzung zurückerobert habe. Denn die Stimme und ihr Ausdruck, ihr Klang haben ganz viel mit unseren inneren Stimmen zu tun und wie wir uns mit uns fühlen. Ich setzte mich unheimlich unter Druck damals – mit dem Ergebnis, dass mir meine Stimme versagte und mich dazu zwang, mich mit mir auseinanderzusetzen. Das ist vielleicht auch einer der Gründe, warum sich viele Frauen noch nicht mit ihrer Stimme beschäftigt haben. (Neben der Tatsache, dass man erstmal wissen muss, dass das geht!) Es erfordert Einkehr, in sich spüren und ja, auch inneres Wachstum. Es braucht das Loslassen der auferlegten Stereotypen der Gesellschaft, wie eine Frau zu klingen hat. Weg mit dem Lovely Girl und hin zu einem klaren, authentischen – weiblichen! – Ausdruck, yesss!

Stimme braucht die Auseinandersetzung mit dir SELBST

 

LASs stereotypen los und klinge, wie du bist

 

Warum sich Voice Coaching und die Arbeit an deiner Stimme lohnt:

  • Der gesundheitliche Faktor ist hoffentlich klar geworden. Die Stimme ist so zart, ein ganz empfindsamer Bereich. Ist sie erstmal weg, dauert es, bis sie wieder voll da ist (I can tell!!). Vorsorge ist besser als Heilung. Du kannst Heiserkeit überwinden, Erkältungen besser abfangen und deine Stimme ist insgesamt belastbarer.

  • Ich habe es schon angedeutet: durch die Arbeit an deiner Stimme entwickelst du dich persönlich weiter. Und das reicht von der Reflexion über Sozialisation und gesellschaftliche Stereotypen (ich muss lieb sein und lieb klingen, ich darf nicht so fordernd sein, dann werde ich nicht gemocht) bis hin zu der erwachsenen Frau, die du jetzt bist und die Klarheit darüber, was du zu sagen hast, was du in die Welt bringen willst.

  • Das ist dann auch entscheidend im Leben: Mit klarer Botschaft, klarer Stimme, gelingt auch klare Kommunikation. Gelingt es, Grenzen zu setzen, Bedürfnisse mitzuteilen, verstanden zu werden.

  • A propos Beruf: Eine angenehme und ausdrucksstarke Stimme bringt dir so viele Vorteile im Job! Du wirst in Meetings gehört, wirkst überzeugender in Präsentationen, wirst Verhandlungen erfolgreicher führen und eher eine Führungsposition erreichen. Eine angenehme Stimme, die du bewusst einsetzt, wirkt einfach kompetent und du kannst deine Expertise selbstbewusster transportieren.

  • Letztendlich ist eine starke Stimme definitiv für eines gut: ein starkes Selbstbewusstsein und ein tiefes Selbstvertrauen. Du wirkst ganz anders auf andere und hast eine positivere Ausstrahlung.

 

wie ich dich unterstützen kann gehört zu werden

 

Hier sind drei Erfolgsgeschichten meiner Kundinnen:

Eine meiner Kundinnen kam zu mir, weil es ihr nicht gelang, lebhaft zu sprechen. Sie spürte die Monotonie, wenn sie sprach und wusste nicht, wie sie das ändern sollte. In ihrer Arbeit ging es darum, emotional mitzunehmen und statt mitreißend zu sein, hat sie ihre Persönlichkeit immer wieder versteckt. Sie war offensichtlich blockiert. Was wir dann gemacht haben ist, in das 3-monatige Programm MéTAMORPHOSE den DEEP DIVE einzubetten. Das war passend aus verschiedenen Gründen: Um herauszufinden, was sie unbewusst daran hindert, Lebendigkeit zuzulassen, haben wir in der Tiefe geforscht. Und dann in mehreren Sessions davor und danach praktisch Situationen angeschaut und speziell an der Stimme und am Sprechen gearbeitet – mit dem Wissen und der Erfahrung aus dem DEEP DIVE. Am Ende ging es ihr so, dass sie ihre Persönlichkeit zulassen konnte, sie bekam auch tolles Feedback in der Arbeit und das Beste: Sie fühlte sich selbst freier, größer, bewusster.

Mit einer anderen Kundin habe ich in mehreren MOMENTUM Sessions daran gearbeitet, überzeugender zu sein. Dazu haben wir ihre Präsentationen aus der Arbeit geübt und eine Strategie ausgearbeitet, um in ihrer Gehaltsverhandlung ihre Ziele durchzusetzen. Weil wir so praxisnah gearbeitet haben, hat sich auch für sie viel verändert: Sie kann nun viel besser einschätzen, wie sie selbst wirkt und ihre Stimme so einsetzen, wie sich es sich wünscht.

Auch in MOMENTUM habe ich mit einer Podcast-Host daran gearbeitet, Füllwörter, Ähms und Ähs zu vermeiden und insgesamt ihre Stimme wärmer klingen zu lassen. Sie hatte eine recht zupackende Stimme und rutschte schonmal mit ihr nach oben – besonders, wenn die Atmung nicht stimmte. Also haben wir uns all das angeschaut, mit Feedback und Achtsamkeit reflektiert und sie war erstaunt, wie viel bereits eine Stunde verändert. Nun kann sie nicht nur vor jeder Folge Übungen machen. Sie spürt auch in der Folge beim Aufnehmen, wenn ihre Stimme “abhaut” – und kann sie wieder in ihre Präsenz holen, die angenehm klingt.

 

Das sind die wichtigsten Schlüssel, dein

Werkzeug STIMME effektiv zu nutzen:

  • Du musst nicht laut sein, um gehört zu werden. Auch im Theater gibt es Stellen, an denen flüstern wir vielleicht nur den Text. Und trotzdem kann man ihn verstehen. Es geht um die innere Präsenz und das wirklich bewusste SENDEN wollen, also in Kontakt und das gegenüber erreichen zu wollen.

  • Wenn wir uns klar machen, dass Stimme in Klang verwandelte Ausatmung ist, dann wird uns auch klar, welch große Bedeutung der Atem beim Stimmklang hat. Achte also auf einen ruhigen und tiefen Atem. Et voilà: Deine Stimme wird viel weniger bei Aufregung zittern und du wirkst sofort souveräner.

  • Schau unbedingt, dass du deinen Körper als Resonanzverstärker oder Klanggefäß nutzt: Das verleiht deiner Stimme eine ganz neue Dimension, ein Volumen, eine ganz spannende Tiefe. Und eine Sinnlichkeit. Denn weiblich sein und kompetent sein – weiblich SEIN und führen – schließen einander NICHT aus!

  • Einer der größten Hebel ist denke ich wirklich die STIMMLAGE. Das ist die Lage, in der deine Stimme Zuhause ist. Egal ob du eine hohe oder eine tiefe Stimme hast: Wenn du in deinem Zuhause sprichst, spürt man deine Persönlichkeit und du wirkst authentisch und kompetent.

  • Üben Üben Üben. Ausprobieren. Spüren. Das ist essenziell für deine Stimme.

 

Impuls:

Vorbeugen ist besser als heilen – achte besonders im winter auf deine stimmgesundheit. Wie? das lernst du im VOICE CARE RETREAT.

024 | Leise Stimme ade – Was du wirklich brauchst, um gehört zu werden
Andine Pfrepper

Bonjour, Ich bin Andine.

Seit über 10 Jahren arbeite ich freischaffend als Schauspielerin und Hörbuch-Sprecherin.

In VOICE TO HEART teile ich mit dir mein Wissen und meine Erfahrungen mit Menschen und für Menschen – damit du dich traust, on point präsent zu sein und deine Expertise nicht länger zurückzuhalten.

BE SEEN. BE HEARD.

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